• ZEITREICH

    Zielkonflikte in der betrieblichen Arbeitszeitpolitik lösen – Innovative Arbeitszeitmodelle für KMU in der Metall- und Elektroindustrie, im Einzelhandel, in der Chemieindustrie sowie in der öffentlichen Verwaltung

Was wir planen

Das Projekt unterstützt die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter in Betrieben und Verwaltungen – Geschäfts- bzw. Verwaltungsleitung und Personalverantwortliche auf der einen sowie Betriebs- bzw. Personalräte auf der anderen Seite – neue Zeitmodelle zu entwickeln, zu erproben und einzuführen, die für beide Seiten von Vorteil sind.
Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollen durch attraktive Arbeitszeitmodelle ihre Position im Wettbewerb um qualifizierte Nachwuchskräfte stärken und potenzielle Zeitreserven mobilisieren. Für Beschäftigte geht es darum, Lösungen zu entwickeln, die Belastungen mindern und Zeitsouveränität erhöhen.

Aktuelles

Die ZEIT ist gekommen – Abschlussveranstaltung im Projekt ZEITREICH

Frankfurt/Ludwigshafen, 31.05.2019, 16:30 Uhr

Rund 60 Gäste waren am 27.05.2019 zur Abschlussveranstaltung des Projektes ZEITREICH – Zielkonflikte in der betrieblichen Arbeitszeitpolitik lösen – nach Frankfurt gekommen. Nach drei Jahren endet das Projekt zum 30.06.2019 mit 13 Best Practice Beispielen aus Modell- und Second-Starter-Betrieben. Viele Vertreterinnen und Vertreter dieser Betriebe und Verwaltungen waren gekommen, um gemeinsam zu diskutieren und von den Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen zu profitieren.

Die Zahnen Technik GmbH in der März-Ausgabe der Personalwirtschaft

Ludwigshafen, 11.03.2019, 14:00 Uhr

Die aktuelle März-Ausgabe der Personalwirtschaft beschreibt am Beispiel der Zahnen Technik GmbH, wie es gelingen kann, die Mitarbeiterwünsche nach einer selbstbestimmten, flexiblen Arbeitszeitgestaltung mit den betrieblichen Belangen in Einklang zu bringen.

Neue Buchveröffentlichung zum Thema Arbeitszeitpolitik

Ludwigshafen, 08.03.2019, 12:30 Uhr

Kennen Sie schon unsere neue Buchveröffentlichung zum Thema Arbeitszeitpolitik?

Der Ende 2018 erschienene Herausgeberband „Arbeitszeitpolitik – Zielkonflikte in der betrieblichen Arbeitszeitgestaltung lösen“ (Springer-Verlag) beschäftigt sich umfassend mit der Frage, worin zentrale Arbeitszeitkonflikte liegen und erläutert umsetzbare Lösungsansätze für die betriebliche Praxis.

Vorgehen

  • Phase 1: Grundlagen & Entwicklung

    • Entwicklung analytischer Bezugsrahmen
    • Sammlung und Bewertung vorhandener Arbeitszeitmodelle
    • Entwicklung von Kriterien zur Ableitung von Pilotmodellen
    • Entwicklung des Forschungsdesigns für die Begleitforschung
    • Einrichtung und Etablierung eines Beirats
    • Öffentlichkeitswirksame Kick-Off-Veranstaltung
  • Phase 2: Pilotierung und Begleitforschung

    • Einsatz, Erprobung und Weiterentwicklung eines branchen- und betriebsspezifischen Pilotmodelles in 7 Modellbetrieben
    • Begleitforschung
    • Aufbereitung der Ergebnisse
    • Durchführung eines Workshops mit den Modellbetrieben und weiteren Partnern
    • Die Pilotbetriebe kommen aus den Branchen:
      • Metall- und Elektroindustrie
      • Einzelhandel
      • Öffentlicher Dienst
      • Chemieindustrie
  • Phase 3: Prüfung und Second-Starter-Ansatz

    • Prüfung und Evaluierung des Ansatzes
    • Überführung in einen Second-Starter-Ansatz zur Implementierung, an dem weitere Betriebe beteiligt sind.
    • Durchführung eines Workshops mit den Second-Starter-Betrieben und weiteren Partnern
    • Evaluation der Ergebnisse aus Phase 2
  • Phase 4: Transfer und Dokumentation

    • Prüfung und Evaluierung des Second-Starter-Ansatzes
    • Entwicklung und Roll-out des Train-the-trainer-Konzeptes
    • Transfer der Ergebnisse
    • Erstellen der beiden Leitfäden
    • Öffentlichkeitswirksame Abschlussveranstaltung

Welche Vorteile sich ergeben

  • Für Betriebe
    • Neue Arbeitszeitmodelle, die…

    … von den Betriebsparteien gemeinsam entwickelt wurden

    … den Bedarfen des Betriebes entsprechen

    … die Bedürfnisse der Beschäftigten berücksichtigen

    … Zeitkonflikte im Betrieb lösen oder mindern

    • Regelmäßiger Erfahrungsaustausch mit anderen Betrieben
    • Fachkundige Beratung bei der Erprobung von Modellen
  • Für die interessierte Öffentlichkeit
    • Branchenübergreifender Erfahrungsaustausch auf Transferveranstaltungen
    • Übertragung entwickelter Modelle auf andere Betriebe
    • Ergebnistransfer durch Vorträge, Publikationen und Entwicklung von Leitfäden

Zielsetzung

  • Entwicklung, Erprobung und Implementierung von Arbeitszeitmodellen auf Basis eines sozialpartnerschaftlichen Vorgehens

  • Erarbeitung branchenspezifischer und branchenübergreifender Lösungsansätze

  • Aufbereitung der erprobten Modelle zu Fallstudien

  • Erstellen von Leitfäden für Arbeitgeber und Arbeitnehmervertretungen

  • Entwicklung eines Train-the-Trainer-Konzeptes für Bildungsreferenten

  • Veröffentlichung und Transfer von Ergebnissen

  • Bereitstellung von Tagungsdokumentationen

  • Veröffentlichung von wissenschaftlichen Ergebnissen für die Forschungscommunity

Projektpartner

Institut für Beschäftigung und Employability

Projektleitung

Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft
Ernst-Boehe-Str. 4
67059 Ludwigshafen am Rhein
ANSPRECHPARTNERIN:
Silke Eilers

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Projektpartner

Projekt ZEITREICH
Konrad-Adenauer-Ufer 21
50668 Köln
ANSPRECHPARTNERIN:
Christiane Flüter-Hoffmann

wmp consult – Wilke Maack GmbH

Projektpartner

Schaarsteinwegsbrücke 2
20459 Hamburg
ANSPRECHPARTNERIN:
Cornelia Rieke

Dr. Hartmut Seifert

Kooperationspartner

Senior Research Fellow
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI)
der Hans Böckler Stiftung
ANSPRECHPARTNER:
Dr. Hartmut Seifert

Wer uns fördert

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert das Projekt ZEITREICH im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).

Die INQA ist eine 2002 gegründete überparteiliche Initiative von Bund, Ländern, Verbänden, Gewerkschaften, Betrieben, Sozialversicherungsträgern und Stiftungen. Ihr Ziel ist es, mehr Arbeitsqualität als Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland zu schaffen.

Weitere Informationen unter www.inqa.de