• ZEITREICH

    Zielkonflikte in der betrieblichen Arbeitszeitpolitik lösen – Innovative Arbeitszeitmodelle für KMU in der Metall- und Elektroindustrie, im Einzelhandel, in der Chemieindustrie sowie in der öffentlichen Verwaltung

Was wir planen

Das Projekt unterstützt die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter in Betrieben und Verwaltungen – Geschäfts- bzw. Verwaltungsleitung und Personalverantwortliche auf der einen sowie Betriebs- bzw. Personalräte auf der anderen Seite – neue Zeitmodelle zu entwickeln, zu erproben und einzuführen, die für beide Seiten von Vorteil sind.
Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollen durch attraktive Arbeitszeitmodelle ihre Position im Wettbewerb um qualifizierte Nachwuchskräfte stärken und potenzielle Zeitreserven mobilisieren. Für Beschäftigte geht es darum, Lösungen zu entwickeln, die Belastungen mindern und Zeitsouveränität erhöhen.

Aktuelles

Flexible Arbeitszeitmodelle – Win-win-Situation für Betriebe und Beschäftigte

Ludwigshafen/Köln, 21.09.2018, 16:00 Uhr

Auf der Messe „Zukunft Personal“ in Köln diskutierte am 12.09.2018 die INQA-Themenbotschafterin und Konsortialführerin des Projekts ZEITREICH, Prof. Dr. Jutta Rump, mit Unternehmensvertretern und der ZEITREICH-Projektleiterin des IW, Christiane Flüter-Hoffmann, über innovative Arbeitszeitmodelle.

Interview: Das Thema Flexibilität bei der emco Group

Ludwigshafen, 17.09.2018, 11:20 Uhr

Veränderte Lebensentwürfe, neue Rollenverständnisse sowie der vermehrte Wunsch nach einer ausgeglichenen Work-Life-Balance verlangen den Unternehmen zunehmend flexiblere Arbeitszeitmodelle ab. Die Folge: Immer mehr Beschäftigte nutzen Instrumente wie Gleitzeit, Arbeitszeitkonten, Teilzeitarbeit, flexible Schichtarbeit, Vertrauensarbeitszeit oder mobiles Arbeiten. Wie einer unserer Second-Starter-Betriebe dieser Entwicklung begegnet und wie der dortige Betriebsrat die Situation beurteilt, lesen Sie in einem Interview im aktuellen Online-Magazin der emco Group.

ZEITREICH im Hochschulmagazin der Hochschule Ludwigshafen

Ludwigshafen, 13.06.2018, 12:45 Uhr

Die Hochschule Ludwigshafen hat dem Projekt ZEITREICH einen Artikel in ihrem Hochschulmagazin Spektrum gewidmet.

Vorgehen

  • Phase 1: Grundlagen & Entwicklung

    • Entwicklung analytischer Bezugsrahmen
    • Sammlung und Bewertung vorhandener Arbeitszeitmodelle
    • Entwicklung von Kriterien zur Ableitung von Pilotmodellen
    • Entwicklung des Forschungsdesigns für die Begleitforschung
    • Einrichtung und Etablierung eines Beirats
    • Öffentlichkeitswirksame Kick-Off-Veranstaltung
  • Phase 2: Pilotierung und Begleitforschung

    • Einsatz, Erprobung und Weiterentwicklung eines branchen- und betriebsspezifischen Pilotmodelles in 7 Modellbetrieben
    • Begleitforschung
    • Aufbereitung der Ergebnisse
    • Durchführung eines Workshops mit den Modellbetrieben und weiteren Partnern
    • Die Pilotbetriebe kommen aus den Branchen:
      • Metall- und Elektroindustrie
      • Einzelhandel
      • Öffentlicher Dienst
      • Chemieindustrie
  • Phase 3: Prüfung und Second-Starter-Ansatz

    • Prüfung und Evaluierung des Ansatzes
    • Überführung in einen Second-Starter-Ansatz zur Implementierung, an dem weitere Betriebe beteiligt sind.
    • Durchführung eines Workshops mit den Second-Starter-Betrieben und weiteren Partnern
    • Evaluation der Ergebnisse aus Phase 2
  • Phase 4: Transfer und Dokumentation

    • Prüfung und Evaluierung des Second-Starter-Ansatzes
    • Entwicklung und Roll-out des Train-the-trainer-Konzeptes
    • Transfer der Ergebnisse
    • Erstellen der beiden Leitfäden
    • Öffentlichkeitswirksame Abschlussveranstaltung

Welche Vorteile sich ergeben

  • Für Betriebe
    • Neue Arbeitszeitmodelle, die…

    … von den Betriebsparteien gemeinsam entwickelt wurden

    … den Bedarfen des Betriebes entsprechen

    … die Bedürfnisse der Beschäftigten berücksichtigen

    … Zeitkonflikte im Betrieb lösen oder mindern

    • Regelmäßiger Erfahrungsaustausch mit anderen Betrieben
    • Fachkundige Beratung bei der Erprobung von Modellen
  • Für die interessierte Öffentlichkeit
    • Branchenübergreifender Erfahrungsaustausch auf Transferveranstaltungen
    • Übertragung entwickelter Modelle auf andere Betriebe
    • Ergebnistransfer durch Vorträge, Publikationen und Entwicklung von Leitfäden

Zielsetzung

  • Entwicklung, Erprobung und Implementierung von Arbeitszeitmodellen auf Basis eines sozialpartnerschaftlichen Vorgehens

  • Erarbeitung branchenspezifischer und branchenübergreifender Lösungsansätze

  • Aufbereitung der erprobten Modelle zu Fallstudien

  • Erstellen von Leitfäden für Arbeitgeber und Arbeitnehmervertretungen

  • Entwicklung eines Train-the-Trainer-Konzeptes für Bildungsreferenten

  • Veröffentlichung und Transfer von Ergebnissen

  • Bereitstellung von Tagungsdokumentationen

  • Veröffentlichung von wissenschaftlichen Ergebnissen für die Forschungscommunity

Projektpartner

Institut für Beschäftigung und Employability

Projektleitung

Hochschule Ludwigshafen
Ernst-Boehe-Str. 4
67059 Ludwigshafen am Rhein
ANSPRECHPARTNERIN:
Silke Eilers

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Projektpartner

Projekt ZEITREICH
Konrad-Adenauer-Ufer 21
50668 Köln
ANSPRECHPARTNERIN:
Christiane Flüter-Hoffmann

wmp consult – Wilke Maack GmbH

Projektpartner

Schaarsteinwegsbrücke 2
20459 Hamburg
ANSPRECHPARTNERIN:
Cornelia Rieke

Dr. Hartmut Seifert

Kooperationspartner

Senior Research Fellow
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI)
der Hans Böckler Stiftung
ANSPRECHPARTNER:
Dr. Hartmut Seifert

Wer uns fördert

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert das Projekt ZEITREICH im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).

Die INQA ist eine 2002 gegründete überparteiliche Initiative von Bund, Ländern, Verbänden, Gewerkschaften, Betrieben, Sozialversicherungsträgern und Stiftungen. Ihr Ziel ist es, mehr Arbeitsqualität als Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland zu schaffen.

Weitere Informationen unter www.inqa.de