• ZEITREICH

    Zielkonflikte in der betrieblichen Arbeitszeitpolitik lösen – Innovative Arbeitszeitmodelle für KMU in der Metall- und Elektroindustrie, im Einzelhandel, in der Chemieindustrie sowie in der öffentlichen Verwaltung

Was wir planen

Das Projekt unterstützt die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter in Betrieben und Verwaltungen – Geschäfts- bzw. Verwaltungsleitung und Personalverantwortliche auf der einen sowie Betriebs- bzw. Personalräte auf der anderen Seite – neue Zeitmodelle zu entwickeln, zu erproben und einzuführen, die für beide Seiten von Vorteil sind.
Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollen durch attraktive Arbeitszeitmodelle ihre Position im Wettbewerb um qualifizierte Nachwuchskräfte stärken und potenzielle Zeitreserven mobilisieren. Für Beschäftigte geht es darum, Lösungen zu entwickeln, die Belastungen mindern und Zeitsouveränität erhöhen.

Aktuelles

Mehr Freizeit fürs Geld: SWR2-Forum zum Tarifstreit um neue Arbeitszeitmodelle

Ludwigshafen, 01.12.2017, 17:00 Uhr

Arbeitgeber und Gewerkschaften sind sich grundsätzlich einig: Starre Arbeitszeiten passen nicht mehr zum digitalisierten Berufsalltag. Doch bei der konkreten Ausgestaltung gehen die Meinungen auseinander.

Aktuelle Publikationen zu den Themen Arbeitszeitkonten und Arbeitszeitdiskrepanz

Ludwigshafen, 16.11.2017, 17:00 Uhr

Mobiles Arbeiten in Deutschland und Europa – Eine Auswertung auf Basis des European Working Conditions Survey 2015

Ludwigshafen, 16.11.2017, 16:30 Uhr

Die Verbindung zum Internet ist in den letzten Jahren deutlich mobiler geworden, was auch im beruflichen Kontext spürbar ist. Für die Personalpolitik ergeben sich durch die neuen Arbeitsformen neue Herausforderungen. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat sich mit dieser Thematik in einem aktuellen Aufsatz auseinandergesetzt.

Mit Arbeitszeitkonten zu Zeitautonomie? Dr. Hartmut Seifert spricht über methodische Erkenntnisse aus dem Projekt ZEITREICH

Ludwigshafen, 14.11.2017, 17:30 Uhr

Unter dem Motto „Mehr Zeitsouveränität durch Arbeitszeitkonten“ fand am 06.11.2017 in Düsseldorf ein Workshop der Hans-Böckler-Stiftung statt.

ZEITREICH zu Gast beim Projekt Lebenszeit 4.0 in Flensburg

Ludwigshafen, 14.11.2017, 16:30 Uhr

Am 03.11.2017 präsentierte sich das BMBF-Projekt „Lebenszeit 4.0“ auf einer Veranstaltung mit dem Titel „Im Takt der Region – Wie können Wirtschaft und Kommune einen gemeinsamen Takt finden“ interessierten Unternehmen aus Flensburg und Umgebung.

Vorgehen

  • Phase 1: Grundlagen & Entwicklung

    • Entwicklung analytischer Bezugsrahmen
    • Sammlung und Bewertung vorhandener Arbeitszeitmodelle
    • Entwicklung von Kriterien zur Ableitung von Pilotmodellen
    • Entwicklung des Forschungsdesigns für die Begleitforschung
    • Einrichtung und Etablierung eines Beirats
    • Öffentlichkeitswirksame Kick-Off-Veranstaltung
  • Phase 2: Pilotierung und Begleitforschung

    • Einsatz, Erprobung und Weiterentwicklung eines branchen- und betriebsspezifischen Pilotmodelles in 7 Modellbetrieben
    • Begleitforschung
    • Aufbereitung der Ergebnisse
    • Durchführung eines Workshops mit den Modellbetrieben und weiteren Partnern
    • Die Pilotbetriebe kommen aus den Branchen:
      • Metall- und Elektroindustrie
      • Einzelhandel
      • Öffentlicher Dienst
      • Chemieindustrie
  • Phase 3: Prüfung und Second-Starter-Ansatz

    • Prüfung und Evaluierung des Ansatzes
    • Überführung in einen Second-Starter-Ansatz zur Implementierung, an dem weitere Betriebe beteiligt sind.
    • Durchführung eines Workshops mit den Second-Starter-Betrieben und weiteren Partnern
    • Evaluation der Ergebnisse aus Phase 2
  • Phase 4: Transfer und Dokumentation

    • Prüfung und Evaluierung des Second-Starter-Ansatzes
    • Entwicklung und Roll-out des Train-the-trainer-Konzeptes
    • Transfer der Ergebnisse
    • Erstellen der beiden Leitfäden
    • Öffentlichkeitswirksame Abschlussveranstaltung

Welche Vorteile sich ergeben

  • Für Betriebe
    • Neue Arbeitszeitmodelle, die…

    … von den Betriebsparteien gemeinsam entwickelt wurden

    … den Bedarfen des Betriebes entsprechen

    … die Bedürfnisse der Beschäftigten berücksichtigen

    … Zeitkonflikte im Betrieb lösen oder mindern

    • Regelmäßiger Erfahrungsaustausch mit anderen Betrieben
    • Fachkundige Beratung bei der Erprobung von Modellen
  • Für die interessierte Öffentlichkeit
    • Branchenübergreifender Erfahrungsaustausch auf Transferveranstaltungen
    • Übertragung entwickelter Modelle auf andere Betriebe
    • Ergebnistransfer durch Vorträge, Publikationen und Entwicklung von Leitfäden

Zielsetzung

  • Entwicklung, Erprobung und Implementierung von Arbeitszeitmodellen auf Basis eines sozialpartnerschaftlichen Vorgehens

  • Erarbeitung branchenspezifischer und branchenübergreifender Lösungsansätze

  • Aufbereitung der erprobten Modelle zu Fallstudien

  • Erstellen von Leitfäden für Arbeitgeber und Arbeitnehmervertretungen

  • Entwicklung eines Train-the-Trainer-Konzeptes für Bildungsreferenten

  • Veröffentlichung und Transfer von Ergebnissen

  • Bereitstellung von Tagungsdokumentationen

  • Veröffentlichung von wissenschaftlichen Ergebnissen für die Forschungscommunity

Projektpartner

Institut für Beschäftigung und Employability

Projektleitung

Hochschule Ludwigshafen
Ernst-Boehe-Str. 4
67059 Ludwigshafen am Rhein
ANSPRECHPARTNERIN:
Silke Eilers

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Projektpartner

Projekt ZEITREICH
Konrad-Adenauer-Ufer 21
50668 Köln
ANSPRECHPARTNERIN:
Christiane Flüter-Hoffmann

wmp consult – Wilke Maack GmbH

Projektpartner

Schaarsteinwegsbrücke 2
20459 Hamburg
ANSPRECHPARTNERIN:
Cornelia Rieke

Dr. Hartmut Seifert

Kooperationspartner

Senior Research Fellow
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI)
der Hans Böckler Stiftung
ANSPRECHPARTNER:
Dr. Hartmut Seifert

Wer uns fördert

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert das Projekt ZEITREICH im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).

Die INQA ist eine 2002 gegründete überparteiliche Initiative von Bund, Ländern, Verbänden, Gewerkschaften, Betrieben, Sozialversicherungsträgern und Stiftungen. Ihr Ziel ist es, mehr Arbeitsqualität als Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland zu schaffen.

Weitere Informationen unter www.inqa.de